Dezember 22

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Q & A zu den kommenden Raunächten

Was versteht man eigentlich unter den Raunächten?

Die Raunächte werden auch Rauchnächte, Schwellennächte, heilige Nächte, Losnächte, Mutternächte, Wolfsnächte oder „Zwölften“ genannt. Das Wort Raunacht oder Rauhnacht kommt wohl von dem Wort „raunen“. Da der Schleier in die Anderswelt zu dieser Zeit – in diesen Nächten – recht dünn ist, hört man das Raunen der Geister. Sie haben Ausgang oder Tag der offenen Tür!

Unerlöste Seelen verlangen Ausgleich oder Gerechtigkeit, die lichtvollen Seelen der geliebten Ahnen geben uns gute Ratschläge, Segenswünsche und Hinweise. Mit Kräutern, die energetisch an die einzelnen Nächte angepasst sind, kann an die speziellen Energien zwischen Weihe-Nacht, der Wintersonnenwende, und den Heiligen drei Königen, dem Tag der Frau Holle, angedockt werden.

Warum sind es genau 12 Raunächte?

Wie schon oben erwähnt, werden die Raunächte in manchen Teilen des Landes auch Zwölften genannt. Die 12 steht für das Vollkommene. Zwölf Mondumläufe im Jahr, 12 Apostel, 12 Tierkreiszeichen, 12 Götter im griechischen Olymp, usw. … auch im Christentum gilt die Zahl 12 als heilige Zahl der Begegnung Gottes.

Der aus zwölf Fünfecken gebildete Dodekaeder wird als der vollkommenste geometrische Körper betrachtet. In Pythagoras Schule war er so heilig, dass er nicht einmal erwähnt werden durfte.

In der 13. Nacht, mit der Dreizehn, beginnt immer etwas Neues. Die 13 steht für die Entwicklung und den Aufbruch – wir dürfen neu beginnen. Das neue Jahr fängt an!

Wie kann ich mich optimal auf die Raunächte vorbereiten?

Aufräumen, putzen, Schulden begleichen, entrümpeln und alten Ballast loswerden. Alles erledigt? Dann darfst du Rückschau halten, meditieren und in deinem Inneren einkehren. Achte während der Raunächte besonders auf deine Träume und schreibe sie in einem Traumtagebuch nieder. Du kannst auch deine Wünsche für das kommende Jahr auf Zettel schreiben und dem Feuer übergeben.

Was brauche ich für die Raunächte alles?

Räucherwerk (+weißer Salbei), Räucherkohle, eine Räucherschale und eine Feder zum Rauch verteilen. Organisiere dir auch eine große Kerze zum Meditieren und halte leere Zettel und Stifte in Reichweite. Suche dir eine schöne Schale, in der du deine Wünsche verbrennen kannst. Dazu noch Streichhölzer, Tarotkarten oder andere Karten (wenn vorhanden) und ein Notizbuch.

Wie formuliere ich meine Wünsche für die Raunächte richtige?

Glaube fest an die Erfüllung deiner Wünsche und formuliere sie kurz und prägnant. Scheibe bzw. wünsche immer in der Gegenwart und wünsche dir nichts für andere, sondern nur für dich!

Deine 13 Wünsche – ein Raunacht-Ritual

Schreibe deine Wünsche rechtzeitig auf kleine Zettel und falte sie zusammen. Du kannst sie in einer kleinen Box aufbewahren und Nacht für Nacht einen Wunsch ziehen. Schau nicht nach, um welchen Wunsch es sich handelt, sondern verbrenne ihn in deiner Schale und übergib in an das Universum. Durch das Verbrennen wird der Wunsch zu reinen Energie. Somit kann der Wunsch über den energetischen Zustand wahr werden. Ein Wunsch bleibt am Ende übrig – diesen darfst du dir dann selbst erfüllen.

Was sollte ich beim Schreiben meines Raunacht-Tagebuchs beachten?

Schreibe alle deine Erlebnisse und Emotionen des Tages in dein Raunacht-Tagebuch. Du kannst auch eine Karte für die jeweilige Raunacht ziehen, die dich dann im zugeordneten Monat im neuen Jahr begleitet. Ob es Engel-, Meister- oder die große Arkana der Tarotkarten sind, bleibt dir überlassen 🙂

Wann beginnt und endet eine Raunacht?

Eine Raunacht geht immer von Mitternacht bis Mitternacht. Die erste beginnt am 24.12. um 00:00 und endet am 25.12. um 00:00 usw.

Was soll man in den Raunächten tun und was besser unterlassen?

Halte deine Wohnung und deinen Körper sauber. Während der Raunächte solltest du keine Wäsche waschen und keine Wäsche aufhängen, denn darin kann sich die „wilde Jagd“ verfangen. Du solltest nicht verreisen, nicht backen, nicht schwer arbeiten und auch nicht kehren.

Solange die „wilde Jagd“ über den Himmel fegt, sind auch Fenster und Türen geschlossen zu halten.

Was hat es eigentlich mit der Wilde Jagd auf sich?

Die Wilde Jagd sind eine Art übernatürliche Jäger, die als Gefahr für die Menschen gelten. Man sagt, es sind Verstorbene, die vor „Ihrer Zeit“, also gewaltsam ums Leben gekommen sind. Der Ursprung sind Winterstürme oder Erzählungen aus der nordischen Mythologie, wie z.B. Odin zieht mit seinen Mannen durch die Lüfte!


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Raunächte


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